Als ich vor einigen Wochen mit lieben Freunden bei einem gemütlichen Abendessen beisammen saß und wir uns über Essen, Ernährung und das Leben unterhielten, erzählten sie mir eine berührende Geschichte zu einem ihrer Abende. Sie wollten nur gemütlich gemeinsam Kochen und Essen, aber alles schien schief zu gehen.

Die beiden wollten Pizza machen, sie hatten sämtliche Zutaten zuhause und den Teig schon vorbereitet und plötzlich kamen sie drauf, dass ihr Backofen kaputt war.

Schreck! Ganz besonders, wenn das bei einem Essen wie Pizza passieren muss. Das Gespräch zwischen den beiden muss ungefähr so abgelaufen sein:

„Oh nein, ich habe mich schon so unfassbar auf Pizza gefreut …“

„Wir könnten einfach Pizzen bestellen …“

„Aber du weißt doch, dass ich Weizenmehl nicht vertrage … und wir haben auch schon den Teig fertig gemacht.“

„Mhmm, ja stimmt … [trauriges Schweigen] …Hey, wir hatten doch neulich zu Silvester erst Raclette, meinst du, dass das auch mit Pizza klappen könnte?“

„Uh, das ist eine geile Idee, lass uns das probieren.“ [Wildes Geknutsche]

Ein Abend mit Freunden: Mini Pizza aus dem Raclette Grill - Keine Qual der Belagwahl

Die Vorfreude dürfte also wahrlich so gewaltig gewesen sein, dass ihre Kreativität rasant angeregt war. Was dann dabei herauskam, war ein unfassbar kreatives Rezept, von dem ich persönlich noch nie zuvor gehört hatte.

Mir ging plötzlich ein Licht auf.

„Wie viel kann ich eigentlich noch von meinem unmittelbaren Umfeld über Rezepte, Ernährung und natürlich über das Leben selbst lernen?“

Das Abendessen fand an einem gewöhnlichen Wochentag statt und wir alle mussten am nächsten Tag früh aufstehen. Allerdings griffen wir gemeinsam etwas zu viel zum Glas und ich konnte die beiden zu etwas überreden, wozu sie vermutlich nüchtern nicht zugestimmt hätten: Sie sind nämlich eigentlich sehr Kamerascheu.

Abgesehen davon, dass es für mich immer viel schöner ist, in einer großen Runde, mit vielen Menschen zu essen, war für mich sofort klar, dass ich dir von dieser Geschichte erzählen und die Idee im Zuge dessen gleich umsetzen wollte.

Diese wundervollen Menschen sind daher meine Gäste mit ihrem Rezept geworden, wir haben gemeinsam gekocht und ich kann dir nun darüber berichten.

Ein Abend mit Freunden: Mini Pizza aus dem Raclette Grill - Keine Qual der Belagwahl
Ein Abend mit Freunden: Mini Pizza aus dem Raclette Grill - Keine Qual der Belagwahl

Eine Win-Win-Win-Situation.

Wenn ich bei Freunden zuhause bin und abgestelltes Geschirr sehe und herumliegende Klamotten betrachte, dann sehe ich ein Heim. Ich fühle mich mit der Gemütlichkeit verbunden. In so eine Wohnung zu gehen ist heutzutage ein Zeichen, zu sagen: „Ich bin, wer ich bin und du siehst jetzt mein echtes Leben und musst mich so nehmen, wie ich bin. Damit vertraue ich dir.

Einladungen im eigenen Heim bedeuten daher zwar aus mehrerlei Hinsicht viel Arbeit. Es muss gekocht werden, der Tisch muss gedeckt werden, alles soll halbwegs aufgeräumt aussehen und geputzt muss zudem auch noch werden. Aber eben übertreiben muss man es nicht.

Die schönen Seiten überwiegen aber mit großem Abstand und wenn Gäste das Gefühl haben, gut aufgehoben zu sein und geliebt zu werden, dann ist das Belohnung genug. Sie sollen sich zuhause fühlen.

Nun ja, und hungrig mein Heim verlassen dürfen sie auch nicht, das ist meine größte Panik.

Nun ist es für mich eine beschlossene Sache, dass Essenseinladungen häufiger stattfinden müssen. Ich liebe das einfach enorm. Ich bin völlig überzeugt, dass jeder von uns öfters gemeinsam kochen sollte. Aber kaum jemand übernimmt dafür die Initiative.

Ein Abend mit Freunden: Mini Pizza aus dem Raclette Grill - Keine Qual der Belagwahl
Ein Abend mit Freunden: Mini Pizza aus dem Raclette Grill - Keine Qual der Belagwahl

Wenn dir danach ist, dann greife zum Hörer, jetzt, und lade dir für deinen nächsten freien Abend ein paar Freunde ein. Aber koche nicht einfach für sie, nein, kocht gemeinsam. Oder lass deine Gäste zumindest etwas zum Essen mitnehmen. Das bereichert nicht nur dich und deinen kulinarischen Horizont, sondern es gibt auch deinen Gästen das Gefühl, etwas beigetragen zu haben.

In diesem Sinne: Nehmt dieses Brot, diesen Wein, diese Freundschaft und bleibt ein bisschen.

Zum Pizza-Raclette-Rezept:

Der größte Vorteil: Du musst dich nie mehr entscheiden, welchen Belag du auf deine Pizza gibst, da du so viele kleine Pizzen mit unterschiedlichen Belägen essen kannst.

Bei dem Belag kannst du dich wahrlich austoben und alleine, wenn ich anfangen würde, eine vollständige Liste mit möglichem Belag zu erstellen, wäre diese endlos lang.

Eine Auswahl meiner persönlichen Favoriten:

Der Teig sollte zumindest eine Stunde vorher zubereitet und im Ganzen an einer warmen Stelle Zeit gegeben werden, dass er ordentlich aufgehen kann.

Gegessen wird so, dass der portionierte Teig mit den Händen zunächst flach in die Schaufel gedrückt wird und samt Tomatensauce, Käse und dem Belag deines Begehrens oben auf die Raclettefläche abgestellt wird, damit der Teig von unten etwas vorgebacken wird. Nach etwa 10 Minuten wird das Schaufelchen dann nach unten manövriert und für weitere 10 Minuten fertiggebacken.

Das Rezept für die Tomatensauce für die Pizza vorenthalte ich dir noch ein klein wenig. Das wird nämlich ein eigener Beitrag.

Dieses Gericht ist dermaßen cool und macht so viel Spaß, dass ich davon überzeugt bin, dass du es auch bald machen wirst.

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Und schon geht es auch mit den Einzelheiten zum Rezept los:

Ein Abend mit Freunden: Mini Pizza aus dem Raclette Grill - Keine Qual der Belagwahl

Mini Pizza aus dem Raclette Grill - Keine Qual der Belagwahl
Vorbereitungszeit
30 Min.
 
Länder & Regionen: Itaien
Zutaten
  • Geriebener Käse deiner Wahl ich mag geriebenen Büffelmozzarella und Ziegenhartkäse
  • Natürlich eine fantastische Tomatensauce
Weiterer Belag:
  • Oliven
  • Thunfisch
  • Kapern
  • Maiskölbchen
  • Kirschtomaten
  • Frischer Spinat
  • Verschiedene Kräuter getrocknet oder frisch
  • Ein gutes Olivenöl
Für den Teig:
  • 325 g Dinkelmehl glatt
  • 42 g frische Hefe
  • 2 TL Salz
  • 6 EL Olivenöl
  • 600 ml lauwarmes Wasser
  • Dinkelmehl glatt für die Arbeitsfläche
Anleitungen
  1. Löse die Hefe im Wasser auf.
  2. Gib das Salz und das Olivenöl bei.
  3. Vermische das Mehl mit dieser Flüssigkeit und knete alles zu einem Teig.
  4. Lass den Teig mindestens 45 Minuten gehen. Dafür eignet sich die Nähe eines Heizkörpers ganz besonders.
  5. Knete den Teig erneut mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche.
  6. Bereite nun kleine Kügelchen vor, die in die Raclette-Schaufeln gepresst werden können.
  7. Bereite sämtliche Zutaten vor und stelle sie auf deinen Esstisch.
Rezept-Anmerkungen
  • Gegessen wird so, dass der portionierte Teig mit den Händen zunächst flach in die Schaufel gedrückt wird und samt Tomatensauce, Käse und dem Belag deines Begehrens oben auf die Raclettefläche abgestellt wird, damit der Teig von unten etwas vorgebacken wird. Nach etwa 10 Minuten wird das Schaufelchen dann nach unten manövriert und für weitere 10 Minuten fertiggebacken.

  • Du kannst den Teig auch problemlos am Vortag zubereiten.
Ein Abend mit Freunden: Mini Pizza aus dem Raclette Grill - Keine Qual der Belagwahl

Wann wirst du das nächste Mal Freunde zum Essen einladen? Was werdet ihr kochen? Ich will alles darüber in den Kommentaren hören.

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